Ab
auf die Fähre
Am
übernächsten Abend ging es also endlich mit dem Benz zum Hafen,wo
natürlich auch Chaos total herrschte.Alles parkte erstmal etwas unkoordiniert,bis
endlich mal jemand vom Hafenpersonal eingriff und versuchte,die normalen
PKW von den Wohnmobilen zu trennen.Ordentlich aufgereiht harrten wir dann
der Dinge.Für uns war diese Fahrt ja nun absolute Premiere.Wir hatten
"Camping an Bord" gebucht,eine Kabine ist ja nicht zu bezahlen.
Meine
größte Sorge war,dass der Benz unter Umständen nicht die
Rampe hochkommen könnte.Ich hatte da so einiges vor der Reise im Internet
gelesen,aber als es dann soweit war,hat unser Herkules dieses Hindernis
mit Bravour überwunden.
Nach
der Einweisung vom Schiffspersonal wurden dann schnell die Stecker für
die Stromversorgung angestöpselt und dann ging es auf Erkundungstour.
So
ein Schiff hat ja wirklich schon Hotel-Charakter,an alles war gedacht..Bars,Lounges,Restaurants
sauteuer,Disco,Pool etc.
Ich
war aber eigentlich nur müde und hab mich wieder in unser Wohnmobil
verzogen.
Die
halbe Nacht habe ich dann später mit dem Versuch verbracht,ein Katzenbaby,dass
sich irrtümlich auf Schiff verirrt hatte,anzulocken und einzufangen.
Dabei
sind wir unter sämtlichen LKW´s rumgekrabbelt,aber die Kleine
war so verängstigt,dass wir sie nicht fangen konnten.Wir haben sie
die ganze Nacht kläglich jammern hören.
Am
nächsten Morgen hat Murat dann beobachtet,wie das Schiffspersonal
was über Bord geschmissen hat.
Wir
vermuten,es war die kleine Katze,denn danach haben wir sie nicht mehr gehört.Unserem
Sohn haben wir dann erzählt,dass die Katze in einem anderen Wohnmobil
mit nach Deutschland genommen wurde.
Nach
einer ruhigen Fahrt kamen wir dann gegen Mittag in Ancona an.
Kurze
Passkontrolle,Auto-Schlange bis zur Autobahn und dann ab Richtung Norden.
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