Cesme-Sifne
Von
Pamucak zog es uns erstmal wieder kurz nach Izmir,zumal wir uns entschlossen
hatten,den Rückweg übers Wasser anzutreten und die Fähre
von Cesme nach Venedig zu nehmen.
Von
dort aus sind wir aber nach 2 Tagen dann direkt nach Cesme gefahren,um
uns um die Tickets zu kümmern.Leider sollte der Fährbetrieb aber
erst am 28.Juni aufgenommen werden und selbst der Termin war noch nicht
sicher.
Naja...dann
wollten wir uns mal eine Nacht in Cesme gönnen und stellten unser
Wohnmobil auf den bewachten Parkplatz mitten im Zentrum.Dort stellen wir
immer unsere Fahrzeuge ab,wenn wir mal in Cesme sind.Nach Verhandlungen
mit dem Parkplatzwächter einigten wir uns darauf,gegen einen etwas
größeren Obulus auch dort zu übernachten.Dafür wie
er uns einen Platz auf einem unbebauten hinteren Platz an,damit wir dort
mehr Ruhe haben.
Anschließend
gings erstmal zur Bank,um für das notwendige Kleingeld zu sorgen.
An
einer Burgbesichtigung kommt eigentlich keiner vorbei...wir schon,die haben
wir schon vor zwei Jahren besichtigt:-)
In
der Stadt sind wir durch die Straßen geschlendert und haben uns mal
wieder tierisch über die überzogenen Preise geärgert.
Wenn
man in Cesme günstig essen möchte,sollte man vom Zentrum aus
an der Burg vorbei,Richtung Autobahn gehen.Dort findet man neben den Fähr-Büros
auch etwas günstigere Imbiss-Buden.
Murat
hat sich von einem Schuhputzer seine staubigen,abgelatschten Treter erstmal
wieder auf Hochglanz bringen lassen.Die Schuhe sahen hinterher aus wie
frisch aus dem Schuhladen.Seitdem spielt Murat mit dem Gedanken,sich auch
so ein türkische Schuhputz-Center zu kaufen.
Als
wir wieder langsam Richtung Parkplatz schlenderten,war unserer Alarmanlage
schon von weitem zu hören.Auf Nachfrage konnte der Parkplatz-Wächter
sich nicht erklären,wieso der Alarm losging.
So
richtig konnten wir ihm das aber nicht glauben,denn wir hatten noch nie
einen Fehlalarm.
Daher
gabs dann doch eine kurzfristige Planänderung,denn wir zogen es vor,uns
einen sicheren Campingplatz zu suchen, was im Dunkeln natürlich mal
wieder nicht sonderlich angenehm war.
Nach
ein paar Mal Verfahren haben wir dann endlich den Campingplatz Vekamp aus
meinem Reiseführer in Sifne gefunden.
Als
Krönung des Ganzen standen wir vor einem geschlossenen Tor und ein
Platzwächter wollte uns nicht auf den Platz lassen.Auf solche Mucken
steh ich natürlich nach einem langen Tag.
Nach
vielen Diskussion zwischen Murat und dem eiligst hinzugezogenen Chef durften
wir dann doch noch auf den Platz.
Naja,schnell
einen Platz gesucht,Strom angeschlossen und todmüde ins Bett gefallen.
Am
nächsten Morgen haben wir uns dann den Platz mal genauer angeschaut.
Die
Privatbucht hatte zwar nur einen ganz schmalen Strandstreifen mit Kieseln....aber
das Wasser war absolut traumhaft.Nach 10 Metern ging einem das glasklare
Wasser immer noch nur bis zu den Knöcheln,dann kam eine etwas tiefere
Schneise und danach konnte man wieder nur die Knie nass machen.Im Wasser
konnte man kleine Fischschwärme beobachten,die anscheinend überhaupt
keine Angst vor Menschen hatten.
Weiter
hinten auf dem Campingplatz war ein Swimmingpool mit Thermal-Wasser,womit
der Campingplatz-Besitzer übrigens die gepfefferten Platzgebühren
rechtfertigte.
Leider
durfte man auf dem Platz wegen dem Funkenflug nicht grillen,es war nur
Gas erlaubt,aber das machte nix...unser Kühlschrank war eh leer und
der Lebensmittel-Laden war noch nicht geöffnet,da die Hauptsaison
ja noch nicht begonnen hatte.
Ausser
uns waren noch zwei Wohnmobile da,einEhepaar aus Norditalien mit ihrer
Katze und ein türkisches Ehepaar aus Nürnberg.
Leyla
und ihr Mann haben uns für die nächsten zwei Tage dann mit durchgefüttert
:-)
Und
mit vollem Magen und einigen Raki intus war die Welt echt in Ordnung.
Da und die Dame aus dem Fährbüro keine verbindliche Zusage
für die Abfahrt machen konnte,sind wir kurzerhand wieder nach Izmir
zurückgefahren.
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